Ein Toter bei Messerstecherei in Karlsbad (Foto: Aaron Klewer / Einsatz-Report24)

Nach Messerstecherei in Karlsbad Anwohner sollen in Vorgärten nach Tatwaffen suchen

Nach der tödlichen Messerstecherei am vergangenen Montag in Karlsbad (Kreis Karlsruhe) sucht die Polizei weiter nach den Tatwaffen. Die Ermittler setzen dabei auch auf die Hilfe von Anwohnern.

Die Tatwaffen sind noch immer verschwunden. Es könne sein, dass die Täter ein oder mehrere Messer auf der Flucht in privaten Vorgärten entsorgt hätten, so die Polizei. Wer ein fremdes Messer findet, solle dies nicht anfassen. Anwohner werden mit Flugblättern entsprechend sensibilisiert.

Streit zwischen zwei Gruppen endete tödlich

Am Montag hatte es in Karlsbad-Langensteinbach einen Streit zwischen zwei verfeindeten Gruppen von jeweils drei Männern gegeben. Nach ersten Ermittlungen waren die Männer mit Messern aufeinander losgegangen. Dabei erlitt ein 31-jähriger Mann so schwere Verletzungen am Hals, dass er noch am Tatort starb. Ein 22-Jähriger wurde am Arm verletzt und im Krankenhaus behandelt.

Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Ein 18-jähriger Tatverdächtiger befindet sich in Untersuchungshaft, ein weiterer Beschuldigter ist nach der Vernehmung wieder freigelassen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft beiden gemeinschaftlichen Totschlag vor.

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