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Neue Zugführer in Karlsruhe ausgebildet AVG verkündet Ende von Fahrernotstand

Die Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) mit Sitz in Karlsruhe hat ihr Personalproblem nach eigenen Angaben gelöst. Wegen Krankheitsfällen und Personalmangels waren regelmäßig S-Bahnen ausgefallen.

Die AVG sei wieder auf Kurs, verkündete Geschäftsführer Alexander Pischon am Mittwoch. Der Personalbestand sei wieder ausgeglichen. 140 Zugführer seien in den vergangenen vier Jahren ausgebildet und eingestellt worden. Dadurch sei die Qualität des Nahverkehrsangebots deutlich verbessert worden.

Erfolgreich um neue Arbeitnehmer geworben

Die AVG habe viel um sich als Arbeitgeber auf Messen und über viele Medien geworben. Um neuen Engpässen vorzubeugen, werde das Unternehmen auch weiter intensiv ausbilden.

"Trotz der nach wie vor schwierigen Arbeitsmarktlage, die alle Eisenbahnunternehmen bundesweit vor große Herausforderungen stellt, ist es uns gelungen, in den vergangenen vier Jahren 140 neue Triebfahrzeugführer zu qualifizieren."

AVG-Geschäftsführer Alexander Pischon

Im SWR-Interview entschuldigte sich Pischon noch einmal bei allen ÖPNV-Nutzern für den großen Fahrerengpass, der in den vergangenen Jahren in der gesamten Region regelmäßig zu Zugausfällen geführt hatte.

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Milliardeninvestition in AVG-Technik

Auch in die Technik wurde investiert. Nach AVG-Angaben floss in den vergangenen Jahren eine halbe Milliarde Euro in Fahrzeugpark und Infrastruktur.

Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD), der Aufsichtsratsvorsitzender der AVG ist, lobte die Anstrengungen des Unternehmens: Ein leistungsstarker Wirtschaftsraum und eine prosperierende Stadt benötigten einen leistungsstarken Nahverkehr, so Mentrup bei der Pressekonferenz am Mittwoch. Eine gute betriebliche Qualität sei auch notwendig, um die von der AVG angestrebte Direktvergabe der Verkehrsleitung über das Jahr 2022 hinaus zu realisieren, betonte der OB.

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