68-Jähriger mit Phishing um 160.000 Euro betrogen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Bankzugangsdaten mit falscher Webseite gestohlen

68-Jähriger in Rheinstetten mit Phishing um 160.000 Euro betrogen

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Mathias Zurawski
Mathias Zurawski (Foto: SWR)

Unbekannte haben mithilfe gefälschter Internetseiten einen 68-Jährigen aus Rheinstetten um 160.000 Euro betrogen. Sie schafften es, mit sogenanntem Phishing Zugriff zu seinem Konto zu bekommen.

Der Mann verlor das Geld innerhalb von zwei Tagen, indem die unbekannten Täter die Summe mit gestohlenen Zugangsdaten von seinem Konto überwiesen. Erst am Tag danach schaltete er die Polizei ein.

Bei Online-Überweisung auf gefälschte Webseite gelenkt

Der Kontoinhaber versuchte nach Angaben der Polizei am vergangenen Freitag, online Geld zu überweisen. Dabei wurde er auf eine gefälschte Webseite umgeleitet, eine sogenannte Phishingseite. Dort wurden die Zugangsdaten für sein Konto gestohlen.

Bereits beim Eingeben der Daten habe er Unregelmäßigkeiten festgestellt, so der Mann. Zusätzlich riefen die mutmaßlichen Betrüger bei ihm an und brachten ihn dazu, seinen Kontozugang zu sperren, damit er selbst keinen Zugriff auf Kontobewegungen haben konnte. Als der 68-Jährige am Tag danach misstrauisch wurde und seine Umsätze kontrollierte stellte er fest, dass bereits mehrere Überweisungen in Höhe von insgesamt rund 160.000 Euro durchgeführt worden waren. Die Kriminalpolizei in Karlsruhe ermittelt.

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