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Zur Karlsruher Klimaschutzdemo kamen am Freitagmittag laut den Organisatoren mehr als 5.000 Teilnehmer. Nach einer Kundgebung am Schloss gab es eine Demonstration durch die Karlsruher Innenstadt.

Trotz Regen hatten sich vor der Kulisse des Karlsruher Schlosses tausende Menschen verschiedener Altersgruppen versammelt. Die Polizei spricht von 5.000 Teilnehmern, die Organisatoren von 6.000. Unter ihnen waren Schüler, Studenten und Arbeitnehmer. SWR-Reporterin Rebekka Plies berichtet.

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Mit Transparenten bekräftigten sie ihre Forderung nach wirkungsvollen Maßnahmen, um den Klimawandel aufzuhalten. Sie forderten zum Beispiel mehr Verkehr auf den Schienen oder ein Tempolimit auf den Autobahnen nach dem Beispiel der Niederlande.

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Erster Klimastreik mit neu gegründetem Klimabündnis

Zum ersten Mal hatte das Klimabündnis Karlsruhe, ein Zusammenschluss von fast 30 Gruppierungen, zur Demonstration aufgerufen. Zu dem Bündnis gehört nicht nur die Fridays-for-Future-Bewegung, sondern unter anderem auch die Initiative Parents-for-Future, Kirchen, der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB oder der Naturschutzbund.

Arbeitnehmer sollten Mittagspause nutzen

In Karlsruhe haben sich Umweltverbände und andere Organisationen zu einem festen Klimabündnis zusammengeschlossen. Aktuell sind daran 29 Organisationen beteiligt. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte im Vorfeld Arbeitnehmer ausdrücklich dazu aufgerufen, beispielsweise ihre Mittagspause für die Klimaschutzdemo zu nutzen.

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