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Die Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammer setzen seit Mittwochabend das Soforthilfeprogramm des Landes für betroffene Unternehmen in der Corona-Krise um. Damit wird auf die wirtschaftlichen Nöte reagiert.

Das Beantragungsverfahren für die Soforthilfe soll in zwei einfachen Schritten ablaufen. Zunächst werden seit Mittwochabend die Antragsformulare beim Wirtschaftsministerium online abrufbar sein. Diese Anträge können dann - ebenfalls seit Mittwochabend - in einem zweiten Schritt über einen Upload auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite der Kammern eingereicht werden. Die jeweils zuständigen Kammern übernehmen die Bearbeitung.

Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe können ab Mittwoch #Soforthilfen des Landes beantragen. Je nach Größe erhalten sie einmalig bis zu 30.000 Euro. Alle Details dazu finden Sie ab jetzt unter https://t.co/kqK0cfQmvY #coronabw #Corona https://t.co/XzfgWI58Dw

Sorgen um Personal und Angst vor Betriebsschließung

"Die Verunsicherung bei den Handwerksbetrieben ist enorm", sagt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold. "Auch bei Betrieben, die noch geöffnet sein dürfen, brechen Umsätze weg, Aufträge werden storniert oder für die kommenden Wochen nicht mehr erteilt." Dazu komme die Sorge um das Personal und das ständige Risiko einer Betriebsschließung. "Corona ist für die Südwestwirtschaft rasend schnell zum absoluten Prüfstein geworden", stimmt BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke zu. Viele Betriebe seien im Stillstand und bräuchten sofort Unterstützung. Kosten liefen weiter, Fachkräfte müssten bestmöglich gehalten werden. "Unsere Kammern haben alle Kräfte mobilisiert, um morgen in die Umsetzung bei den Soforthilfen zu gehen."

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Hilfen bis zu 30.000 Euro für Kleinfirmen

Die Soforthilfe ist nach der Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens bemessen und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu 9.000 Euro für berechtigte Solo-Selbstständige sowie Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten. Darüber hinaus gibt es Hilfen von bis zu 15.000 Euro für Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten und bis zu 30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.

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