Baden-Württemberg

Umfrage: Jugendliche fürchten sich vor Krankheiten durch Klimawandel

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Laut einer Umfrage der Barmer-Krankenkasse in Baden-Württemberg fürchten sich Jugendliche vor klimabedingten Krankheiten. Der Klimawandel mache mehr als 56 Prozent der Jugendlichen Angst und 22,5 Prozent befürchteten explizit, dass er gesundheitliche Folgen habe. Dies gehe aus der SINUS-Jugendstudie hervor, für die im Auftrag der Kasse 2.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren aus ganz Deutschland befragt wurden, teilte die Krankenkasse am Dienstag in Stuttgart mit. Am meisten sorgten sich die Jugendlichen demnach um eine Ausbreitung von tropischen Erkrankungen wie dem West-Nil-Fieber oder Malaria. Jeweils mehr als zehn Prozent befürchten, dass der Klimawandel häufiger zu Atemwegserkrankungen und Depressionen führen wird. "Die Klimaangst ist eine Reaktion der Jugendlichen auf eine reale Bedrohung. Eltern sollten das ernst nehmen und aktiv das Gespräch darüber suchen", sagte Winfried Plötze, der Landesgeschäftsführer der Barmer. Letztendlich müsse die Klimakatastrophe und nicht die Angst vor dieser angegangen werden.

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