Jugend forscht Regionalwettbewerb Pforzheim

150 Teilnehmer

Spannende Projekte bei "Jugend forscht" in Pforzheim und Nagold

Stand
AUTOR/IN
Peter Lauber
Ein Bild von Peter Lauber

Nach Herzenslust forschen, tüfteln, experimentieren – das ist jedes Jahr im Wettbewerb "Jugend forscht" möglich. In Pforzheim und in Nagold fanden jetzt die Regionalwettbewerbe statt.

Mehr als 150 Nachwuchswissenschaftler haben in Nagold und Pforzheim ihre Forschungen aus Bereichen wie Biologie, Physik, Chemie oder Geowissenschaften vorgestellt. Nachdem sich am Donnerstag die Juroren ein Bild von den Projekten gemacht hatten, konnten diese am Freitag erstmals nach der Corona-Pause auch wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Schlaue Katzen und sauberes Wasser

Auch in diesem Jahr boten die jungen Tüftler im Alter zwischen 10 und 21 Jahren eine recht bunte Palette an Forschungsthemen. Beim Wettbewerb in Nagold wollte zum Beispiel Sophia Lederer vom Hermann-Hesse-Gymnasium in Calw herausfinden, ob Katzen schlauer sind als Hunde.

Tabea Wentsch vom Enztalgymnasium in Bad Wildbad entwickelte einen Wischroboter, und Victoria Korfant und Tim Niess vom Nagolder Otto-Hahn-Gymnasium beschäftigten sich mit einem "Optimierten Ölreinigungssystem für Wasseroberflächen".

Warum welche Wolle kratzt

In Pforzheim bastelte der Siebtklässler Yannis Dietrick einen "flüchtenden Wecker", bei dem Morgenmuffel gezwungen sind, aufzustehen, um ihn ausschalten zu können. Der zwölfjährige Rock Schöninger vom Gymnasium Neuenbürg entwickelte ein intelligentes Bewässerungssystem, bei dem die Pflanzensamen gleich zusammen mit einem biologisch abbaubaren Schlauch im Acker ausgesät werden.

Seine Mitschülerinnen Maru Dyer und Angela Safaridis haben – mit Familie und Freunden als Versuchskaninchen – erforscht, welche Wolle am stärksten, welche am wenigsten kratzt. Und unterm Mikroskop gleich noch herausgefunden, warum.

Jugend forscht Regionalwettbewerb Pforzheim
Maru Dyer und Angela Safaridis (beide 11) fanden die Ursache kratzender Wolle heraus Bild in Detailansicht öffnen
Jugend forscht Regionalwettbewerb Pforzheim
Yannis Dietrich (13) mit seinem "flüchtenden Wecker". Bild in Detailansicht öffnen
Jugend forscht Regionalwettbewerb Pforzheim
Felix Wahr und Philipp Schneider (beide 17) entwickelten biologisch abbaubaren Kunststoff auf Gelatinebasis Bild in Detailansicht öffnen
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Adrian Demianiw (18) und Daniel Trui (17) bauten ein wachstumsteuerndes Mini-Gewächshaus Bild in Detailansicht öffnen
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Philipp Daniel (12), Alessio Masiello (11) und Maximilian Kirfel (12) bauten einen künstlichen Vulkan Bild in Detailansicht öffnen
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Rock Schöninger (12) hat ein intelligentes Bewässerungssystem entwickelt Bild in Detailansicht öffnen

Die Sieger des Wettbewerbs dürfen im März beim Landeswettbewerb antreten. Die Bundessieger werden dann im Mai in Berlin gekürt.