Baden-Württemberg

Immer weniger Beschäftigte in der Landwirtschaft

STAND

In Baden-Württemberg arbeiten immer weniger Menschen in der Landwirtschaft. Laut Statistischem Landesamt ging die Zahl der Beschäftigten in den letzten zehn Jahren um 26 Prozent zurück. Im vergangenen Jahr waren 139.900 Personen in den über 39.000 landwirtschaftlichen Betrieben Baden-Württembergs beschäftigt. Davon waren 69.000 Familienarbeitskräfte, 24.700 ständige Arbeitskräfte und 46.100 Saisonkräfte. Der Anteil der vollbeschäftigten Arbeitskräfte lag im vergangenen Jahr bei 20 Prozent. Im bundesweiten Vergleich bilde Baden-Württemberg damit das Schlusslicht, so die Statistiker. Der Bundesdurchschnitt liege bei 29 Prozent. Der Rückgang der Beschäftigtenzahl sei vor allem auf wachsende Betriebsgrößen und die voranschreitende Technisierung und Digitalisierung in der Landwirtschaft zurück zu führen. Der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, Udo Hemmerling, sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "In der Landwirtschaft wird weiter rationalisiert – also Arbeit durch Kapital ersetzt".

Mannheim

Spargelernte in Corona-Zeiten Gewerkschaft fordert mehr Schutz für Erntehelfer

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Nordbaden fordert einen besseren Corona-Schutz für Erntehelfer. Wir haben uns die Situation auf einem Hof in Sandhausen angesehen.  mehr...

STAND
AUTOR/IN