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Auf Rot folgt Gelb: Der FDP-Politiker Daniel Bullinger wird neuer Oberbürgermeister in Schwäbisch Hall. Das Wahlergebnis fiel deutlich aus.

Der FDP-Politiker Daniel Bullinger wird neuer Oberbürgermeister in Schwäbisch Hall - und damit Nachfolger des langjährigen Amtsinhabers Hermann-Josef Pelgrim (SPD). Bullinger setzte sich bei der Neuwahl am Sonntag mit 72,5 Prozent der Stimmen klar gegen die Kandidatin der Grünen, Pfarrerin Kathinka Kaden (21,3 Prozent), sowie drei weitere Kandidaten durch. Amtsinhaber Pelgrim war nicht mehr angetreten.

Keine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang

Im ersten Durchgang vor zwei Wochen hatte Bullinger die absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent mit 42,4 Prozent der Stimmen noch verfehlt. Vor der Neuwahl hatten sich die Chancen des 36-jährigen Bürgermeisters der Gemeinde Oberrot im Kreis Schwäbisch Hall und Sohns des ehemaligen FDP-Landtagsabgeordneten Friedrich Bullinger aber deutlich verbessert.

Zwei Konkurrenten ziehen zurück

Zwei Konkurrenten waren nach dem ersten Durchgang ausgestiegen: Simon Michler (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Edingen-Neckarhausen, und Unternehmerin Sarah Holczer (SPD).

Schwäbisch Hall hat 41.000 Einwohner. Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag bei 38 Prozent.

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