Eine Anzeigetafel an einem Bahnhof zeigt die Laufschrift Zug fällt heute aus (Foto: IMAGO, IMAGO / Ralph Peters)

Weiter Zugausfälle zwischen Würzburg und Lauda-Königshofen

Fahrgastverband kritisiert Personalplanung der Bahn

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Auf der Bahnstrecke zwischen Würzburg und Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) kommt es wegen Mangels an Werkstattpersonal weiter zu Zugausfällen. Fahrgastvertreter üben Kritik.

Die Personalsituation sei weiter angespannt, sagte eine Bahnsprecherin. Diesmal betreffe es allerdings weniger das Zugpersonal oder die Lokführer, sondern vor allem das Werkstattpersonal bei der DB Regio in Bayern, das für den Betrieb der Strecke Würzburg - Osterburken zuständig sei. Dadurch fehlten Fahrzeuge.

Bahn will "stabilen" Fahrplan aufrechterhalten

Die Bahn habe sich darum bemüht, den Fahrplan stabil zu halten: So fielen täglich immer die gleichen Verbindungen aus, damit sich die Reisenden darauf einstellen könnten. Der Schülerverkehr soll nicht betroffen sein, allerdings seien auch hier einzelne Züge schon ausgefallen. Das könne aber über einen Ersatzverkehr abgefangen werden, sagte die Bahnsprecherin.

Fahrgastverbände kritisieren Personalplanung

Fahrgastverbände kritisieren, dass das Problem der Bahn hausgemacht sei. Matthias Beß, Sprecher von "Pro Bahn" Main-Tauber und stellvertretender Landesvorsitzender, sagt, es werde bei der Bahn seit Jahren an der falschen Stelle gespart. Es werde zu wenig Personal ausgebildet und zu wenig Ersatzpersonal vorgehalten.

"Es wird darauf gehofft, dass es schon irgendwie gut geht. Das Ganze muss aber eben so gestrickt sein, dass man selbst in der Phase mit der niedrigsten Verfügbarkeit von Personal das Minimum noch erreicht, nämlich das alle Züge fahren."

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