Ein Banner mit der Aufschrift "Mietwohnungen" hängt vor einem Gebäude mit mehreren Wohnungen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Silas Stein/dpa)

Vier Prozent teurer bei Neuvermietungen

Zinsen und Krieg sorgen für steigende Mieten auch in Heilbronn

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Die Mieten sind im vergangenen Jahr stark gestiegen. Nach einer Erhebung des Vergleichsportals Immowelt liegen sie in Heilbronn inzwischen vier Prozent höher.

Nach einer Erhebung des Vergleichsportals Immowelt hat sich der Mietpreisanstieg im vergangenen Jahr in vielen deutschen Großstädten beschleunigt. Das ist das Ergebnis nach einem Vergleich von 2021 zu 2022 in 79 Städten. In Heilbronn hat sich das Preisniveau von Neuvermietungen in diesem Zeitraum um vier Prozent erhöht.

Demnach ist die durchschnittliche Miete in Heilbronn von 10,60 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf elf Euro in 2022 gestiegen. Um vier Prozent nach oben geklettert sind auch die Mieten in München, allerdings auf einem weit höheren Niveau. In Deutschlands teuerster Großstadt liegt der Quadratmeterpreis laut Immowelt jetzt bei 18,70 Euro. Eine Ausnahme bildet Frankfurt am Main, hier sank der Mietpreis um ein Prozent.

Mieten in Lübeck am stärksten gestiegen

Die höchste Steigerung bundesweit gibt es in Lübeck mit 13 Prozent. Dort wohnt es sich allerdings immer noch günstiger als in Heilbronn. Als Gründe hat das Vergleichsportal die steigenden Zinsen ausgemacht und den Krieg in der Ukraine, der zu einer großen Fluchtbewegung auch nach Deutschland geführt hat.

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