Erstmals gibt es Betriebsratswahlen bei Würth (Foto: Pressestelle, Würth)

Trotz Wirtschafts- und Baukrise

Würth will Umsatzrekord knacken: Angepeilt sind 20 Milliarden Euro

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Die Würth-Gruppe mit Sitz in Künzelsau erwartet nach Medienberichten in diesem Jahr einen kräftigen Umsatzsprung. 20 Milliarden Euro sollen erreicht werden - trotz Wirtschafts- und Baukrise.

Trotz stockender Baukonjunktur wird der Handelskonzern Würth den Umsatz im Jahr 2022 voraussichtlich um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. "Wir arbeiten daran, die 20 Milliarden Euro Umsatz zu knacken", sagte der Vorsitzende des Firmenbeirats, Reinhold Würth, der "Welt am Sonntag". Der Gewinn werde "bei etwa 1,5 Milliarden Euro liegen statt 1,27 im vergangenen Jahr."

Nachfolgeregelung bei Würth: Enkel sollen Unternehmensleitung übernehmen

Das Familienunternehmen mit Sitz in Künzelsau (Hohenlohekreis) ist Weltmarktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik. Reinhold Würth hatte das Unternehmen 1954 von seinem Vater Adolf Würth übernommen.

Vor wenigen Wochen gab die Würth Gruppe eine Nachfolgeregelung für den 87-Jährigen Würth bekannt. Demnach sollen die zwei Söhne seiner Tochter Marion Würth (64) im Konzern aufsteigen. Benjamin Würth soll ab Januar 2023 stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats werden. Sebastian Würth soll den Beiratsvorsitz der zweiten Würth-Tochter, Bettina Würth, zum Januar 2025 übernehmen. Der Beirat ist das oberste Kontrollgremium des Konzerns mit mehr als 83.000 Mitarbeitern weltweit.

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SWR