Weintrauben am Rebstock in einem Weinberg bei Löwenstein (Foto: SWR, Nicole Heidrich)

Bescheidener Ertrag für regionale Weingärtner

Weinlese-Prognose: Reife in Württemberg verzögert sich

STAND

Die Weinlese in Württemberg wird frühestens am 20. September beginnen. Grund sei unter anderem eine verzögerte Reife, heißt es von regionalen Weingärtnern.

So ein Wetter wie jetzt wünschen sich die Winzer bis zum Lesebeginn: warme Tage, kühle Nächte. Dies fördere sowohl Aroma als auch Reife, heißt es.

Kein Bilderbuch-Wetter

Bisher hatten es die Weingärtner nicht leicht, die Trauben bis in den Herbst zu bringen - mal war das Wetter zu nass, dann feuchtwarm. Außerdem sorgten Pilzkrankheiten und Hagel punktuell für Totalausfälle.

Aufgehäufte Trauben vor Weinreben (Foto: SWR)
Wir müssen wohl noch warten, um solch einen Anblick in der Region Heilbronn-Franken zu ergattern.

Das Wetter war nicht gerade aus dem Bilderbuch - und so erwarten beispielsweise die Winzer vom Weinsberger Tal im Bereich Löwenstein (Kreis Heilbronn) ein Drittel weniger Ertrag, erzählt Geschäftsführer Dirk Mosthaf.

"Vor allem in Obersulm und Löwenstein hatten wir starke Hagelschäden. Da bleibt was zurück, weil die Schäden einfach zu groß waren. Wir gehen von einem unterdurchschnittlichen Herbst aus."

Zufriedenstellendes Ergebnis in Heilbronn

Insgesamt erwartet Württembergs oberster Wengerter, Weinbauverbandspräsident Hermann Hohl, eine um etwa 20 Prozent geringere Ernte als in normalen Jahren.

Die mit fast 1.300 Hektar Rebfläche größte Genossenschaft in Württemberg, Heilbronn, rechnet dagegen mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. 

STAND
AUTOR/IN