Kornberger unterliegt Schuppert

Weikersheim wählt neuen Rathaus-Chef

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In Weikersheim (Main-Tauber-Kreis) ist am Sonntag mit Nick Schuppert ein neuer Bürgermeister gewählt worden. Damit unterlag Amtsinhaber Klaus Kornberger seinem Gegenkandidaten.

Der Gegenkandidat von Amtsinhaber Klaus Kornberger (FWV), Nick Schuppert (SPD), erhielt 60,85 Prozent der Stimmen. Kornberger kam auf knapp 39 Prozent. Der Noch-Bürgermeister von Weikersheim hatte es bereits vor acht Jahren erst im zweiten Wahlgang noch mal in den Chefsessel geschafft. Kornberger war seit 24 Jahren im Amt und hatte sich um eine vierte Amtszeit beworben.

Nick Schuppert gewann die Wahl deutlich mit über 60 Prozent (Foto: privat)
Nick Schuppert gewann die Wahl deutlich mit über 60 Prozent privat

"Ich bin überwältigt und auch sehr dankbar für diesen großen Vertrauensvorschuss und freue mich jetzt auf die bevorstehende Zeit. Bis zur Amtseinsetzung sind noch ein paar Tage hin, aber ich werde jetzt bestmöglich versuchen hier zu sein und mich auf mein Amt vorzubereiten."

Tür im Rathaus stünde weiterhin offen

Derweil ist die Enttäuschung bei Amtsinhaber Kornberger nach eigenen Angaben sehr groß. Die Niederlage wertet der 63-jährige Amtsinhaber aber nicht als Wahl gegen seine Arbeit und seine Leistungen, vielmehr sei dies dem allgemeinen Trend zu einem Wechsel, zu einem neuen Gesicht geschuldet. Bis zum Amtswechsel am 5. Februar 2022 stünde seine Tür im Rathaus offen, so Kornberger.

Klaus Kornberger, Bürgermeister Weikersheim a.D. (Foto: privat)
Klaus Kornberger unterlag nach drei Amtszeiten bei der Wahl privat

"Das Votum wird auch von mir vollkommen akzeptiert. Darüber hinaus habe ich ja gestern schon auch meinem Nachfolger dann ab 5. Februar alles Gute gewünscht. Das sind auch die Wünsche für meine Stadt Weikersheim."

Hohe Wahlbeteiligung verzeichnet

Auf Kornberger folgt nach der Wahl der 36 Jahre alte Nick Schuppert, bisher Sachgebietsleiter im Ordnungsamt der Stadt Weinstadt (Rems-Murr-Kreis). Wahlberechtigt waren in Weikersheim rund 6.200 Bürgerinnen und Bürger, die Wahlbeteiligung lag bei knapp 65 Prozent.

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