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Der Heilbronner Eishockey Club (HEC) kämpft nach eigenen Angaben um seine Existenz. Durch Corona sei man in eine finanzielle Notlage geraten.

Während der Pandemie seien die kompletten Einnahmen des HEC weggebrochen. Mittlerweile fehle ein sechsstelliger Betrag, teilt der Vereinsgeschäftsführer Michael Rumrich mit.

Spendenaktion soll Fortbestehen sichern

Trotz ruhenden Eissports habe der Verein hohe Kosten. Neben den Gehältern für Mitarbeiter, die alle in Kurzarbeit seien, müsse der Verein als Betreiber der Eishalle auch für deren Betriebskosten aufkommen.

Deshalb soll die traditionelle Spendenaktion zum eigenen Überleben genutzt werden, so der Verein. Eigentlich wollte der Heilbronner Eishockey Club auch in diesem Jahr wieder zu Spenden für bedürftige Familien aus der Region aufrufen. In den vergangenen acht Jahren seien so 125.000 Euro gesammelt worden, so der HEC.

"Wir hätten uns auch in diesem Winter gerne wieder für andere engagiert, aber leider sind wir nun diejenigen, die auf Hilfe angewiesen sind."

Michael Rumrich, HEC-Geschäftsführer

Rund 230 Spieler wären betroffen

Ohne finanzielle Unterstützung werde es kein Nachwuchs- und Amateur-Eishockey mehr in Heilbronn geben, so Rumrich. Davon wären über 230 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus zehn Teams betroffen. In diesem Zusammenhang ist am 1. Dezember ein Adventskalender mit Aktionen, Video-Botschaften und neuesten Informationen rund um den Verein online gegangen.

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