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Die Südwestdeutschen Salzwerke (SWS) in Heilbronn haben im Jahr 2020 13,3 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr gemacht. Der Gewinn brach um mehr als die Hälfte ein.

Die Zahlen, die der Vorstand am Freitag dem Aufsichtsrat vorlegte, bewegen sich deutlich unter dem Vorjahresniveau. So sank der Gewinn vor Steuern und Zinsen von 37,8 Millionen Euro auf 14,8 Millionen Euro. Auch der Umsatz ging von über 290 Millionen Euro auf nun 252,3 Millionen Euro zurück.

Der Vorstand nennt als Gründe den milden Winter und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.

"Da war der nicht vorhandene Winter, sodass die Nachfrage nach Auftausalz regelrecht eingebrochen ist. Aber auf Basis dieser dramatischen externen Faktoren für uns sind wir mit dem erreichten Ergebnis dann unterm Strich doch durchaus zufrieden."

Ulrich Fluck, Vorstandssprecher Südwestdeutsche Salzwerke

Die Corona-Pandemie sorgte zum Beispiel dafür, dass weniger Salz an die Pharmaindustrie verkauft wurde. Auch die Besucherbergwerke blieben zu.

Die Dividende soll mit 1,60 Euro pro Aktie gleich wie in 2019 bleiben. Dem muss die Hauptversammlung noch zustimmen. Die SWS AG ist zu je 49 Prozent in der Hand der Stadt Heilbronn und des Landes Baden-Württemberg.

Salzwerke blicken optimistisch auf 2021

Insgesamt ist die Konzernleitung angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen mit dem Jahr 2020 zufrieden. Auch weil die Perspektive für 2021 gut sei. Allem voran durch die deutlich winterlicheren Witterungsbedingungen. Vorstand Fluck erwartet deshalb einen Gewinn zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Noch nicht berücksichtigt sind dabei allerdings mögliche Einnahmen aus dem Suedlink-Projekt und Einbußen durch die andauernde Corona-Krise.

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