Alexander Gerst und zwei weitere Astronauten starten ins All (Foto: picture-alliance / dpa)

Delegation aus Künzelsau bei Gerst-Start Eine unvergessliche Reise

Diese Reise wird ihnen immer in Erinerung bleiben: Eine Delegation aus Künzelsau hat vergangenen Woche den Start der Rakete mit Alexander Gerst vor Ort im russischen Baikonur verfolgt.

Ein "berührendes Erlebnis" nennt Martin Probst den Start von Alexander Gerst am Mittwoch ins Weltall. Der stellvertretende Bürgermeister in Künzelsau war Teil einer kleinen Delegation aus der Heimatstadt des Astronauten, die auf Einladung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DRL) als VIPs nach Russland gereist sind.

"Erlebnis Andocken"

Mit dabei waren Elke Sturm, Pressesprecherin in Künzelsau, Martin Probst, der stellvertretende Bürgermeister, und auch Rathauschef Stefan Neumann, der zum "Erlebnis Andocken" der Sojus-Kapsel an die Internationale Raumstation (ISS) nach Moskau gereist ist.

Rückkehrer Baikonur Stefan Neumann - Elke Sturm - Martin Probst (Foto: SWR, Katja Schlonski)
Rückkehrer aus Baikonur: Stefan Neumann, Elke Sturm und Martin Probst Katja Schlonski

"Der Start mit dem ungeheuren Getöse, dass der Boden unter einem zittert. Diese Hitzewelle, die entflammt ist, und wie sich dann diese Rakete in die Lüfte erhebt. Das hat schon sehr berührt."

Martin Probst, stellvertretender Bürgermeister in Künzelsau

Die Gruppe hatte den Start der Sojus-Rakete mit Alexander Gerst an Bord verfolgt und war zu Gast in einem Raumfahrtzentrum bei Moskau.

20 Minuten vom Startplatz entfernt

Im "Hotel Sputnik" waren sie im 20.000-Einwohner-Städtchen Baikonur untergebracht. Gleich neben dem Kosmonauten-Hotel und nur 20 Minuten vom Startplatz entfernt.

Nervös im Kreise der Familie

Leicht angespannt war auch die Familie, die von der Öffentlichkeit weitgehend abgeschirmt wurde. Aber auch hier war die Künzelsauer Delegation nah dran. Schließlich kennt man sich - und so wurden auch die Abende zusammen verbracht.

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