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"Heilbronn ist die sicherste Großstadt in Baden-Württemberg" – auf diese Schlagzeile bezieht sich die Stadt gerne, auch in dem Sicherheitsbericht der am Donnerstag im Gemeinderat auf der Tagesordnung steht.

Alle zwei Jahre, das hat die Stadtveraltung dem Gemeinderat zugesagt, legt sie einen Sicherheitsbericht vor. Der Sicherheitsbericht stützt sich auf die Zahlen der Kriminalitätsstatistik, die im März veröffentlicht worden ist. Danach bleibt Heilbronn landesweit die Großstadt mit den wenigsten Straftaten pro Einwohner. Und es geht um Maßnahmen, die daraus folgen sollen.

Brennpunkte der Rauschgiftszene zerschlagen

So werden Streetworker vorgestellt, die im Einsatz sind und Jugendliche und junge Heranwachsende auf den Straßen ansprechen. Zudem ist im Sicherheitsbericht aufgeführt, dass es in den vergangenen Monaten gelungen sei, durch Aufenthaltsverbote, Brennpunkte der Rauschgiftszene aufzulösen. Weiter geht es um Angebote, wie dem Erfrierungsschutz, für Menschen ohne Wohnsitz.

Ein Mülleimer mit nebenliegendem Müll (Foto: SWR)
Müllsünder müssen in Heilbronn tiefer in die Tasche greifen (Symbolbild)

Helle Wohnviertel und Nachbarschaftshilfe

Mit einem sauberen Stadtbild und einer verstärkten Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und kommunalem Ordnungsdienst will die Stadt Heilbronn das Sicherheitsgefühl ihrer Einwohner weiter erhöhen. So hat die Kommune unter anderem die Bußgelder für Müllsünder erhöht, Hauseigentümer können Graffiti kostenlos entfernen lassen.

Außerdem sollen neue Häuser und Wohnviertel hell und ansprechend gebaut werden, heißt es im Bericht. Und im März startete das Projekt "Nachbarn sehen hin", damit soll Wohnungseinbrüchen vorgebeugt werden. Das Resumee der Behörden: Ohne ihre Arbeit gäbe es mehr Kriminalität. Deshalb soll Öffentlichkeitsarbeit das Sicherheitsgefühl der Menschen weiter verstärken.

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