Lidl und Schwarz Zentrale in Neckarsulm (Foto: SWR)

Regel wird doch nicht verschärft

Beschäftigte der Schwarz-Gruppe dürfen im Homeoffice bleiben

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Mitarbeitende der Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland dürfen weiter von zu Hause aus arbeiten. Laut eines Zeitungsberichts bleibt die Home-Office Regelung vorerst bestehen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schwarz-Gruppe dürfen weiter von zu Hause aus arbeiten. Das berichtet die "Heilbronner Stimme". Informationen aus dem Führungskreis der Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) hatten für Aufregung bei der Belegschaft gesorgt, so das Blatt weiter. Demnach sollte die Regelung für mobiles Arbeiten verschärft werden.

Doch jetzt gebe es vorerst Entwarnung. Laut einer Unternehmenssprecherin soll es weiter möglich sein, bis zu fünf Tage in der Woche von zu Hause aus zu arbeiten.

Büroarbeit gilt als wichtig

Allerdings bewerte die Schwarz-Gruppe Büroarbeit als wichtig. Der persönliche Kontakt und Austausch vor Ort seien wichtige Elemente der Zusammenarbeit, so die Unternehmenssprecherin weiter. Deshalb müssten sich Führungskraft und Mitarbeitende eng abstimmen.

Die Home-Office-Regelung betrifft mehrere tausend Beschäftigte. Zahlreiche Büros stehen leer. Von fünf Gebäudekomplexen in der Lidl-Zentrale in Bad Wimpfen (Kreis Heilbronn) wurde im vergangenen Jahr einer ausgeräumt.

Einige Beschäftigte sind weggezogen

Eine gute Nachricht dürfte die Beibehaltung der Homeoffice-Regelung für Mitarbeitende sein, die nicht mehr in der Nähe ihres Arbeitsplatzes leben. Einige seien in den vergangenen Jahren weggezogen, heißt es weiter.

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