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Die Polizei hat einen Kabelbrand als Ursache für den Brand am Mittwochnachmittag in der Heilbronner Innenstadt ermittelt.

Durch einen technischen Defekt kam es zu dem Brand in dem leerstehenden Haus, so ein Polizeisprecher, Brandstiftung kann also ausgeschlossen werden.

Schadenssumme erheblich höher

Zudem stieg die Höhe des Schadens an: von rund 400.000 Euro auf jetzt insgesamt rund 700.000 Euro. Der Dachgiebel des Wohnhauses musste komplett abgerissen werden, um weiteren Schaden durch eventuell herabstürzende Teile zu verhindern - die Summe wird auf rund 600.000 Euro geschätzt. Rund 100.000 Euro Schaden entstand an drei parkenden Fahrzeugen, die bei den Löscharbeiten durch herabfallende Teile beschädigt wurden.

Einsatzkräfte während der Löscharbeiten (Foto: SWR)
Einsatzkräfte während der Löscharbeiten

Nachbarhaus nach Brand kurzzeitig unbewohnbar

Bei dem Feuer in dem älteren Eckgebäude wurde niemand verletzt. Das Nachbarhaus aber wurde in Mitleidenschaft gezogen: Zehn Menschen mussten in Hotels untergebracht werden, drei Familien und eine Einzelperson. Sie sind mittlerweile wieder in ihren Wohnungen, so eine Sprecherin der Stadt Heilbronn.

Das Feuer war in der Innenstadt ausgebrochen, enge Gassen machten die Löscharbeiten an dem älteren Eckgebäude schwierig. Auch am Tag nach dem Brand war die Feuerwehr noch damit beschäftigt, Glutnester aufzuspüren – unter anderem mit Drohnen aus der Luft.

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