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Der Naturschutzbund Deutschland begrüßt die Einstufung der ehemaligen Tongrube in Rot am See-Reubach (Kreis Schwäbisch Hall) als Naturdenkmal. Der in der Tongrube entstandene See darf jetzt nicht mehr für Freizeitaktivitäten genutzt werden.

Das sei ein wichtiger Schritt, um diesen Rückzugsort für Vögel und seltene Tierarten zu schützen, betonte Ulrich Kreutle vom Naturschutzbund Deutschland (NABU).

"Es ist einfach nochmal ein anderer Schutzstatus, der damit mit dem Gelände verbunden ist. Wir wollten auch niemanden ausschließen aus der Bevölkerung. Aber gleichzeitig soll auch ein bisschen Ruhe einkehren. Gleichzeitig soll auch das eine Ecke werden, wo sich die Natur entfalten kann."

Ulrich Kreutle vom NABU

Mit dem Schutzstatus als Naturdenkmal könne jetzt auch ein Schild hingestellen werden und es könne, damit verbunden, ein Umdenken erfolgen.

Früher Ton für Ziegel - heute mit Aushub der Stuttgart-21-Baustelle aufgefüllt

In der Grube wurde früher Ton für Ziegel abgebaut. Die Qualität des Tons war jedoch mangelhaft, weshalb der Abbau gestoppt wurde. Mit der Zeit entstand ein See, den sich die Natur zurückerobern konnte. Das Gelände wurde mit Aushub der Stuttgart-21-Baustelle aufgefüllt und zwischenzeitlich vom Land Baden-Württemberg gekauft.

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