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Das Robert-Koch-Institut hat am Montag eine Studie über den Corona-Hotspot Kupferzell (Hohenlohekreis) gestartet. Die Studie soll mehr Erkenntnisse liefern, wie sich das Virus verbreitet.

Diese Woche sollen dafür in Kupferzell rund 2.000 Einwohner untersucht werden. Kupferzell macht den Anfang der bundesweiten Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI). An besonders betroffenen Orten, sogenannten Hotspots, soll die Untersuchung Erkenntnisse liefern. Dabei soll geklärt werden, wieviele Einwohner sich tatsächlich mit dem Virus infiziert und Antikörper gebildet haben.

Kupferzell war früher Hotspot

Bislang gibt es in Kupferzell mehr als 100 bestätigte Fälle, die meisten davon genesen. Unklar ist die Dunkelziffer. Für die Studie wurden über ein Zufallsverfahren die 2.000 Bürger ausgewählt, die Teilnahme ist jedoch freiwillig. Bei der Untersuchung müsse Blut abgenommen und ein Rachenabstrich gemacht werden, teilt das RKI mit.

Landratsamt Hohenlohekreis wirbt für Teilnahme

Das Landratsamt und die Gemeinde haben mit einem Video für die Teilnahme an der Studie geworben. Unter anderem spricht sich der Landrat des Hohenlohekreises, Matthias Neth, für die Studie aus.

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