Montage Bundespolizei (Foto: Pressestelle, SWR, Bundespolizei)

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr in Lauda-Königshofen

Kinder sollen Betonplatten auf Gleise gelegt haben: Zug kann nicht mehr bremsen

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Das Bundespolizeirevier Heilbronn ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen drei Kinder. Sie sollen bei Lauda-Königshofen Betonplatten auf Gleise gelegt haben

Ein Regionalexpress war am Samstag bei Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) über mehrere Betonplatten gefahren. Das berichtet am Montag die Bundespolizei. Der Zug war in Richtung Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) unterwegs, als der Lokführer auf Höhe Lauda-Königshofen/Unterbalbach die Platten auf den Gleisen bemerkte. Eine Schnellbremsung konnte nicht mehr verhindern, dass der Zug über die Platten fuhr.

Kurz nach dem Vorfall trafen alarmierte Bundespolizisten in der Nähe der Bahnstrecke bei Lauda-Königshofen die drei acht, neun und zehn Jahre alte Kinder an. Sie sollen den Ermittlungen zufolge die Betonplatten auf die Gleise gelegt haben. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der Schaden am Zug wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

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