Niederstetten

Streit um Bürgermeisterin Naber geht vor Verwaltungsgerichtshof

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Im Rechtsstreit um die vorläufige Dienstenthebung der Bürgermeisterin von Niederstetten, Heike Naber (parteilos), wird jetzt der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg entscheiden. Das teilte das Landratsamt Main-Tauber-Kreis mit. Damit entsprach das Gericht dem Antrag des Kreises. Vor rund fünf Monaten hatte die Vorinstanz, das Verwaltungsgericht Stuttgart, die vorläufige Dienstenthebung der Bürgermeisterin durch das Landratsamt für nicht rechtmäßig erklärt. Neben formellen Fehlern kritisierte das Gericht unter anderem die Verhältnismäßigkeit der Dienstenthebung. Doch der Kreis blieb bei seiner Auffassung, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Gemeinderat und Verwaltung auf der einen und Bürgermeisterin Naber auf der anderen Seite dauerhaft zerstört sei und äußerte ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des Urteils. Der Verwaltungsgerichtshof ließ nun den Antrag des Kreises auf Berufung zu. Bis zu einer Entscheidung kann Heike Naber ihren Dienst nicht fortsetzen.

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AUTOR/IN
SWR