Gut zwei Jahre nach dem Großbrand: Der Putenhof in Kirchardt  (Foto: Timo Bentz)

Rund 2,5 Millionen Euro Schaden

Nach Großbrand im Putenhof in Kirchardt: Gebäude nahezu aufgebaut

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Gut zwei Jahre nach dem Großbrand auf einem Putenhof in Kirchardt (Kreis Heilbronn) ist der Hof fast vollständig wieder aufgebaut.

Das Großfeuer hatte im Juli 2019 einen großen Schaden auf dem Kirchardter Hof angerichtet: Damals verendeten rund 5.000 junge Puten, außerdem wurden 500 Tonnen Weizen, 30 Tonnen Mischfutter und etwa 200 Strohballen vernichtet. Der Hauptbrand war in einer Lagerhalle ausgebrochen, auch da musste der Wiederaufbau in Angriff genommen werden. Am Samstag wurde Richtfest gefeiert.

Eine Scheune in Kirchardt mit starken Schäden nach Brand und Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Löscharbeiten (Foto: SWR, Nicole Heidrich)
Tausende Puten verendeten nach dem Großbrand (Archivbild) Nicole Heidrich

Wohl technischen Defekt durch angefressenes Kabel

Über 150 Feuerwehrleute aus dem ganzen Umkreis waren auf dem großen landwirtschaftlichen Hof in Kirchardt im Einsatz: Lagerhalle samt Stall standen in Flammen. Eine riesige Fotovoltaikanlage wurde vollständig zerstört, hieß es damals. Als Urache des Feuers konnte Brandstiftung relativ schnell ausgeschlossen werden. Stattdessen soll vermutlich ein von einem Tier angefressenes Kabel einen technischen Defekt ausgelöst haben, so der Hof-Betreiber.

Insgesamt entstand laut Betreiberfamilie ein Schaden von gut 2,5 Millionen Euro. Noch gebe es Streit mit der Versicherung, sagte der Hofherr dem SWR. Ein Treffen vor Ort sei für Mitte Oktober ausgemacht. Der Putenhof hat einen Durchschnittsbestand von etwa 12.000 Tieren.

Nach dem Großbrand ist der Putenstall komplett zerstört (Foto: SWR)
Der Brand zerstörte eine Lagerhalle (Archivbild)
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