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Die Neckarsulmer Sportunion (NSU) hat ihre fünf Olympiateilnehmer verabschiedet. Die Schwimmerinnen und Schwimmer waren begeistert von den zahlreichen Besuchern.

Viel Zeit für Gespräche blieb den Sportlerinnen und Sportlern aber nicht, gleich nach der Verabschiedung ging es mit gepackten Koffern nach Frankfurt. Noch am Sonntagabend hebt der Flieger nach Tokio ab.

Beste Trainingsbedingungen in Neckarsulm

Annika Bruhn, Fabian Schwingenschlögel, Henning Mühlleitner, Marie Pietruschka und Celine Rieder haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten im Neckarsulmer Sportbad fit für die Olympischen Spiele gemacht. Die Trainingsbedingungen hier seien optimal gewesen, hieß es.

Vereinsmitglieder der Neckarsulmer Sportunion verabschieden die Olympiaschwimmerinnen und Schwimmer (Foto: SWR)
Zahlreiche Vereinsmitglieder wünschten den Sportlerinnen und Sportlern viel Glück in Tokio

Annika Bruhn, die nach London und Rio bereits zum dritten Mal bei Olympia startet, freute sich sehr über die herzliche Verabschiedung. Sie gehe hochmotiviert in die anstehenden Wettkämpfe, auch wenn diese coronabedingt ohne Zuschauer stattfinden. Darauf hätten sich die Athleten inzwischen aber eingestellt, so Bruhn. 

Täglicher PCR-Test in Japan

Bevor es ins Olympische Dorf geht, steht für das olympische Schwimmteam ein sogenanntes Pre-Camp in Kumamoto an. Erst am 21. Juli werden die Zimmer in Tokio bezogen. Jeden Tag werden die Olympioniken mit einem PCR-Test auf Corona untersucht.

"Ja, es kribbelt schon. Also Olympia ist jedes Mal wieder etwas Besonderes und Neues. Ich bin gespannt, wie es wird."

Fabian Schwingenschlögel hat in diesem Jahr einen neuen deutschen Rekord über 100 Meter Brust aufgestellt. Der 29-Jährige Schwimmer arbeitet parallel bei der Neckarsulmer Firma Kaco New Energy als Produktionsingenieur. Für ihn ist es seine erste Olympiateilnahme.

"Ich versuche alles ein bisschen aufzusaugen. Aber ich bin relativ tiefenentspannt. Nichtsdestotrotz sehe ich das als ganz normalen Wettkampf. Ich versuche da nicht aus einer Mücke einen Elefanten zu machen."

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