Abgebrannte Gleisbaumaschine in Öhringen wird geborgen (Foto: SWR)

Nach kontrollierter Entgleisung

Abgebrannte Gleisbaumaschine in Öhringen geborgen

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In Öhringen (Hohenlohekreis) ist eine Gleisbaumaschine abtransportiert worden. Diese war vergangene Woche brennend und führerlos kilometerweit bis nach Öhringen gerollt.

Gleisbaumaschine in Öhringen wird geborgen (Foto: SWR)
Für die Bergung der abgebrannten Gleisbaumaschine wurde ein Kran benötigt.

Die rund 40 Tonnen schwere, abgebrannte Gleisbaumaschine wurde am Öhringer Hauptbahnhof mit einem mobilen Kran auf einen Tieflader gehoben. Da die Maschine absichtlich zum Entgleisen gebracht wurde, musste sie aus dem Gleisbett gehoben werden. Die Maschine wird nun per Lkw in ein Depot gebracht und dort von Experten weiter untersucht, so der Pressesprecher der Bundespolizei, Denis Sobek.

Brennender Baustellenzug war kilometerweit führerlos gerollt

Der selbstfahrende Baustellenzug, der für den Gleisbau eingesetzt worden war, hatte vergangenen Mittwoch im Bereich Waldenburg (Hohenlohekreis) angefangen zu brennen. Dort hatten sich wohl die Bremsen gelöst, sodass das Fahrzeug dann im brennenden Zustand führerlos zurück in den Bahnhof gerollt war. Bauarbeiter hatten den brennenden Anhänger noch vom restlichen Bauzug abgekoppelt.

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Die Maschine war in Öhringen kontrolliert entgleist worden, sodass ein Unglück verhindert werden konnte. Verletzte gab es bei dem Vorfall keine. Zunächst wurde ein technischer Defekt für die Brandursache gehalten. Sobek sagte dem SWR am Donnerstagvormittag, dass man inzwischen allerdings von einem "Unfall beziehungsweise einem Versehen" ausgehe. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen, heißt es.

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SWR