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In Schwäbisch Hall gibt es einen zweiten Durchgang für die Oberbürgermeisterwahl. Am Sonntag gab es kein eindeutiges Ergebnis. Vier Kandidaten erzielten zweistellige Ergebnisse.

Fünf Männer und zwei Frauen traten am Sonntag zur Wahl an. Es war ein bunt gemischtes Feld von erfahrenen Kommunalpolitikern über ehemalige Landtagskandidaten bis hin zu Neulingen in der Politik. Am Ende lagen die "Polit-Profis" vorne, für keinen reichte es aber zu einer absoluten Mehrheit. Deshalb wird am 18. Juli nochmals gewählt. Wer von den insgesamt sieben Kandidatinnen und Kandidaten wieder antritt oder ob sogar Neue dazukommen, muss bis kommenden Mittwoch, 18 Uhr, bekannt gegeben werden.

Die vier Kandidaten mit den zweistelligen Ergebnissen: Daniel Bullinger, Kathinka Kaden, Sarah Holczer und Simon Michler  (Foto: SWR, Mathias Grimm)
V.l.n.r.: Die vier Kandidatinnen und Kandidaten mit den zweistelligen Ergebnissen: Daniel Bullinger, Kathinka Kaden, Sarah Holczer und Simon Michler (v.l.) Mathias Grimm

Favorit ohne erforderliche Mehrheit

Die Zahlen waren recht klar, aber eben nicht absolut: Daniel Bullinger (FDP) lag vorne, mit 42,43 Prozent. Dahinter lag Simon Michler (CDU) mit 21,59 Prozent, gefolgt von Kathinka Kaden (Grüne) mit 15,10 Prozent und Sarah Holczer (SPD) mit 14,18 Prozent. Die drei verbliebenen Kandidaten waren weit abgeschlagen: Andreas Baum (4,06 Prozent), Alexander Kejs (1,29 Prozent) und Henning Lenz (1,09 Prozent).

Die erste Hochrechnung gab es noch vor dem Rathaus, dann setzte der Regen ein und alles wurde ins Foyer verlegt (Foto: SWR, Mathias Grimm)
Die erste Hochrechnung gab es noch vor dem Rathaus, dann setzte der Regen ein und alles wurde ins Foyer verlegt Mathias Grimm

Knapp die Hälfte hat gewählt

Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 46,35 Prozent bei etwa 31.000 Wahlberechtigten der rund 41.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Schwäbisch Hall. Bei der Oberbürgermeisterwahl als Kommunalwahl darf ab 16 Jahren gewählt werden.

Die Wahl war wegen der Corona-Pandemie von Mai auf Juli verlegt worden. Der noch amtierende OB Herman-Josef Pelgrim (SPD) führte die Amtsgeschäfte deshalb weiter. Er trat nach drei Amtszeiten in Schwäbisch Hall nicht mehr an.

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