Übergabe der Nottankstellen und Teleskoplader in Eppingen (Foto: SWR)

Stärkung des Bevölkerungsschutzes

Nottankstellen und Teleskoplader für den Kreis Heilbronn

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Sechs Nottankstellen und einen Teleskoplader hat das Landratsamt Heilbronn am Montag in Eppingen den Feuerwehren übergeben. Sie sollen in Katastrophenfällen zum Einsatz kommen.

Um in Zukunft besser für Kathastrophenfälle gerüstet zu sein, hat das Landratsamt Heilbronn für rund 160.000 Euro den Feuerwehren und Straßenmeistereien sechs Nottankstellen und einen Teleskoplader mit Anhänger zur Verfügung gestellt. Die Tankstellen werden im gesamten Kreis verteilt.

Flut im Ahrtal lässt Landratsamt aufrüsten

Konkrete Fälle wie die Flut im Ahrtal gaben Anlass, um beim Thema Bevölkerungsschutz aufzurüsten, sagt Thomas Maier, der Leiter des Dezernats Staatliche Verwaltung. In solchen Fällen könne schweres Gerät künftig einfach betankt und somit die Hilfseinsätze deutlich beschleunigt werden.

"Mit normalen Tankfahrzeugen kommt man beispielsweise in Szenarien wie im Ahrtal nicht vor Ort."

Kreisbrandmeister ist froh über die Anschaffung

Im Kreis Heilbronn habe es bereits Einsätze gegeben, bei denen Nottankstellen von großem Nutzen gewesen wären, sagt Kreisbrandmeister Bernd Halter und verweist beispielsweise auf das Jagstunglück. Auch nach der Sturzflut in Braunsbach (Kreis Schwäbisch Hall) waren Einsatzkräfte über mehrere Tage beschäftigt. Doch auch bei Großbränden können die mobilen Tankstationen zum Einsatz kommen, so Halter.

Übergabe der Nottankstellen und Teleskoplader in Eppingen (Foto: SWR)
Übergabe der Nottankstellen und Teleskoplader in Eppingen (Kreis Heilbronn)

Interkommunale Zusammenarbeit stärken

Der Teleskoplader, ein Fahrzeug das mit tauschbaren Aufsätzen etwa für Bergungseinsätze verwendet wird, soll in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) stationiert werden. Betrieben wird es von den Freiwilligen Feuerwehren Neckarsulm und Bad Friedrichshall. Die Nottankstellen werden auf die Straßenmeistereien in Abstadt, Neuenstadt, Bonfeld und Brackenheim verteilt. Die Straßenmeistereien können sie dann direkt zum Einsatzort bringen.

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