Robert Koch-Institut veröffentlicht Zahlen

Regionale Corona-Inzidenzen im bundesweiten Vergleich sehr niedrig

STAND

Die Corona-Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region Heilbronn gehören am Dienstag zu niedrigsten in ganz Deutschland. Vor allem der Kreis Schwäbisch Hall sticht da heraus.

Die regionalen Corona-Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region Heilbronn-Franken liegen am Dienstag weit unter dem Bundesdurchschnitt. Für den Landkreis Schwäbisch Hall wird vom Robert Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 46 gemeldet, der drittniedrigste Wert überhaupt in Deutschland. Insgesamt sind die Zahlen in der Region mit den Werten von Ende Dezember vergleichbar.

Auch im Kreis Hohenlohe ist die Inzidenz zweistellig

Im Kreis Hohenlohe liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 79. Für den Main-Tauber-Kreis wird eine dreistellige Inzidenz von 111, für die Stadt Heilbronn von 115 und für den Landkreis Heilbronn von 116 gemeldet. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 129. Zum Vergleich: der Landkreis Schaumburg in Niedersachsen hat einen Wert von 578, den höchsten im Bundesgebiet. 26 Menschen in Baden-Württemberg sind von Montag auf Dienstag mit oder am Coronavirus gestorben.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz werden viele positive Fälle nicht eingerechnet, weil nur PCR-Tests an die Gesundheitsämter gemeldet werden, nicht aber Schnelltests. Experten gehen daher von einer hohen Dunkelziffer aus.

STAND
AUTOR/IN
SWR