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Die Stadt Neckarsulm (Kreis Heilbronn) will künftig auf besonders heftige Regenfälle schneller reagieren. Die Kommune plant nach eigenen Angaben ein sogenanntes Starkregen-Risikomanagement. Jüngster Anlass war der 7. Juni. An diesem Abend hatte es so heftig geregnet, dass private Keller und Teile von Audi unter Wasser standen. Anders als bei Flusshochwasser bleibt in solchen Fällen kaum Zeit zur Vorbereitung, teilt die Neckarsulmer Baubürgermeisterin Suzanne Mösel dem SWR mit. Gefragt sei eine Kombination aus Regenrückhaltebecken, unterirdischen Rückhalteräumen und einer intakten Kanalisation. Aber erst einmal wolle die Kommune eine Karte erarbeiten lassen, welche Gebiete besonders gefährdet sind. Jetzt wartet die Stadt auf eine Förderzusage des Landes über 70 Prozent der Gesamtkosten.

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