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Die Stadt Neckarsulm (Kreis Heilbronn) stellt nach dem Insolvenzantrag der Greensill Bank alle ihre Geldanlagen auf den Prüfstand. Dabei geht es um rund 139 Millionen Euro. Das Geld hat die Stadt Neckarsulm bei verschiedenen Banken und Versicherungen angelegt. Nach einer Mitteilung sei der überwiegende Großteil über die sogenannten Einlagensicherungssysteme der jeweiligen Institute abgesichert. 19 Prozent der 139 Millionen, also rund 13,6 Millionen, seien bei zwei deutschen Großbanken geparkt, die nicht über eine solche Sicherung verfügen würden. Im Gemeinderat soll nun geklärt werden, wie mit Geldanlagen künftig zu verfahren sei. Die Stadt Neckarsulm hatte im vergangenen November fünf Millionen Euro bei der Greensill Bank in Bremen angelegt. Wegen des Insolvenzantrags der Bank kann die Stadt nicht auf das Geld zurückgreifen. In ganz Deutschland sind 35 Kommunen betroffen.

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