Bushaltestelle mit Bus in der Heilbronner Innenstadt (Foto: SWR)

Studie als Grundlagen für Verkehrsplanung

Auto, Bahn, Bus oder Rad? Umweltbewußtsein in Heilbronn

STAND

Die TU Dresden will herausfinden, wann Bürgerinnen und Bürger zu Fuß gehen und wann sie Rad, Auto, Bus oder Bahn nutzen. Eine Umfrage mitten in Heilbronn zeigt einen klaren Trend.

Die Technische Universität (TU) Dresden will mehr über das Mobilitätsverhalten von Bewohnerinnen und Bewohnern der Städte Heilbronn und Neckarsulm (Kreis Heilbronn) erfahren. Die beiden Städte zählen zu den insgesamt 500 Kommunen bundesweit, in denen die Universität eine repräsentative Verkehrsbefragung durchführt. Das hat die Stadt Heilbronn mitgeteilt. Per Zufallsverfahren wählt die Uni Haushalte aus dem Melderegister aus und schickt ihnen einen Brief. Darin ist der Link zu einem Online-Zugang oder auch die Nummer zum Telefoninterview. Die Teilnahme ist freiwillig.

Umfrage in der Heilbronner Fußgängerzone

Bei einer nicht-repräsentativen Umfrage in der Heilbronner Fußgängerzone sagten viele Passanten, dass sie versuchen, möglich viel mit dem Fahrrad zu fahren. Nur im Notfall werde das Auto benutzt, so beispielweise eine Frau. Der Trend zu einem immer umweltbewussteren Mobilitätsverhalten scheint bereits in vollem Gange zu sein.

Auch Carsharing-Angebote oder E-Bikes werden abgefragt

Die an der Studie der TU Dresden beteiligten Städte und Gemeinden erhoffen sich aus der Untersuchung Grundlagen für ihre weitere Verkehrsplanung. Unter anderem werde analysiert, wie stark Carsharing-Angebote genutzt werden oder auch Elektrofahrräder. In der Region Heilbronn-Franken beteiligt sich auch die Stadt Crailsheim an dem Forschungsprojekt.

Mehr zum Thema Mobilität

Neckarsulm

Alte Batterien sollen als Speicher dienen Audi Neckarsulm baut Ladeinfrastruktur weiter aus

Das Audi Werk in Neckarsulm schafft 72 zusätzliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge. Hierfür kommen ausgediente Batterien aus zerlegten E-Autos zum Einsatz.

SWR4 BW am Samstagmorgen SWR4 Baden-Württemberg

Lauffen

Zeitraum von zehn Jahren sei möglich Hermann sieht gute Chancen zur Reaktivierung der Zabergäubahn

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann sieht die Chancen zur Reaktivierung der Zabergäubahn als gut an. Momentan laufe noch eine Kosten-Nutzen-Analyse.

SWR4 BW am Nachmittag SWR4 Baden-Württemberg

STAND
AUTOR/IN
SWR