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Bei einem Brand in einem Rinderstall in Blaufelden (Kreis Schwäbisch Hall) sind am Dienstagabend eine Kuh und drei Kälber verendet. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Das Feuer war nach Polizeiangaben zunächst in einer Scheune des Bauernhofs ausgebrochen, griff dann aber auf den Kuhstall über. Als die Feuerwehr kurz nach 16 Uhr eintraf, brannte der Stall bereits lichterloh. Das Gebäude konnte die Feuerwehr nicht mehr retten.

Feuerwehr hielt in der Nacht Brandwache

In dem Stall waren rund 70 Tiere untergebracht. Engagierte Helfer und dann auch die Feuerwehr konnten die meisten Tiere in Sicherheit bringen, sagte die Blaufeldener Bürgermeisterin Petra Weber dem SWR Studio Heilbronn.

"Es gab die ganze Nacht noch Glutnester vor Ort, deshalb hat die Feuerwehr Brandwache gehalten. Es waren insgesamt 75 Personen im Einsatz und es war schon bemerkenswert. Es kann auch nicht jeder mit so einem Tier umgehen, aber da kommt uns unsere ländliche Situation sehr zugute. Das haben sie toll gemacht, wirklich bemerkenswert."

Petra Weber, Bürgermeisterin Blaufelden

Doch nicht nur Helfer waren vor Ort, auch sehr viele Schaulustige, berichtet die Bürgermeisterin. Aus diesem Grund musste der gesamte Bereich um den Bauernhof abgesperrt werden. "Dass Schaulustige kommen, das wird immer mehr. Da muss man einfach schützen und auch die Leute, dass sie sich nicht in Gefahr begeben", so Weber.

300.000 Euro Schaden

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf das Wohnhaus übergriffen. Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt. Wie es zu dem Feuer kam, ist derzeit noch nicht bekannt.

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