STAND

Nach dem Einsturz einer historischen Sandsteinmauer in der Wertheimer Altstadt am Dienstag bleibt der Bereich vorerst gesperrt. Der Hang wurde inzwischen provisorisch befestigt.

Eine Baufirma hat in den vergangenen Tagen die Einsturzstelle gesichert. Dafür ist die entstandene Böschung durch eine Aufschüttung abgeflacht worden, um ein weiteres Nachrutschen des Hanges zu verhindern. Zusätzlich ist eine Plane über den Abhang gezogen worden, um das Erdreich vor eventuellem Starkregen zu schützen.

Sanierung soll im kommenden Jahr beginnen

Die ingenieurtechnische Sanierung soll im Januar in Angriff genommen werden. Der genaue Beginn und die Dauer sind jedoch noch nicht absehbar, zumal für die Arbeiten eine Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt in Stuttgart erforderlich ist.

Ursache für Einsturz noch immer unklar

Warum die acht Meter hohe historische Mauer hinter der Stiftskirche am vergangenen Dienstagmorgen auf einer Länge von zehn Metern plötzlich einbrach, ist noch immer unklar. Geologen und Statiker sind noch mit den Untersuchungen beschäftigt. Der Eigentümer hatte die Mauer erst vor einem Monat untersuchen lassen, eine Gefährdung war zu diesem Zeitpunkt nicht ersichtlich, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Wertheim.

STAND
AUTOR/IN