Ukrainische Flüchtlinge steigen in einen Bus (Foto: dpa Bildfunk, picture alliancedpa/AP  Vadim Ghirda)

Notunterkünfte werden bereits eingerichtet

Landkreise bereiten sich auf steigende Flüchtlingszahlen vor

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Um Geflüchtete aufnehmen zu können, schafft der Landkreis Heilbronn momentan geeignete Unterkünfte. Auch geeignete Immobilien sollen angemietet werden.

Mit der Unterstützung durch das Technische Hilfswerk (THW) wird aktuell die Sporthalle der Christian-Schmidt-Schule in Neckarsulm für Geflüchtete umgebaut und eingerichtet, teilt der Landkreis mit. Hier sollen maximal 90 Personen unterkommen.

Geeignete Wohnungen gesucht

Eine Notunterkunft in Beilstein ist bereits bezugsfertig. Nach wie vor suchen die Behörden größere Immobilien, in denen mindestens 20 Personen untergebracht werden und die maximal zwei Jahre angemietet werden können.

Unerwartet mehr Flüchtlinge

Auch der Main-Tauber-Kreis mit seinen 18 Städten und Gemeinden sucht Wohnungen zur Unterbringung geflüchteter Menschen.

"Wir müssen jetzt solidarisch helfen, auch in dieser für alle sehr schwierigen Zeit."

Grund sei, dass sowohl die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine als auch die Zahl der Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus vielen verschiedenen Ländern seit Ende Juli nach Angaben des Landes schnell und unvorhersehbar stark zugenommen habe, so der Kreis. Die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes hätten ihre Kapazitätsgrenzen erreicht.

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