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Bei Kolbenschmidt Neckarsulm (Kreis Heilbronn) machen sich Mitarbeiter Gedanken um ihre Jobs. Es geht um einen neuen Ergänzungstarifvertrag, der 2020 endete. Und der Mutterkonzern Rheinmetall überlegt, das Kolbengeschäft zu verkaufen. "Reduzierung des Automotive-Anteils am Gesamtumsatz, insbesondere hinsichtlich der Produkte für den Verbrennungsmotor.", heißt es vom Konzern. Übersetzt bedeutet das, das Kolbengeschäft ist nicht zukunftsfähig. Die Automobilindustrie setzt mehr und mehr auf Elektro. Der Verkauf der Kolbensparte sei eine Option, hieß es bei Rheinmetall. Und ganz unabhängig von diesen Überlegungen wird in Neckarsulm verhandelt, über Stellenabbau, die Sicherung von Beschäftigung und künftige Investitionen in einem neuen Ergänzungstarifvertrag. Von 650 Mitarbeitern bangen 120 um ihren Job, teilweise in Freiwilligenprogrammen.

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