Rummel auf Königshöfer Messe (Foto: SWR)

Nach Corona wird mit "Nachholeffekt" gerechnet

Volksfest Königshöfer Messe: Veranstalter spüren Preissteigerungen

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Das größte tauberfränkische Volksfest trotzt Energiekrise und Inflation. Dennoch kommen steigende Kosten auf die Veranstalter zu.

Die meisten Fahrgeschäfte der Messe in Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) haben laut Marktmeister Jan Raddatz schon vor Jahren auf sparsamere LED-Beleuchtungen umgestellt. Sorge bereiten eher die allgemein gestiegenen Preise, sagt Raddatz. Das reiche vom Papier für die Programmhefte bis hin zu Mehrkosten für Reinigungspersonal. Dennoch seien die Standgebühren für die "ohnehin gebeutelten Schausteller und Händler" nicht erhöht worden. Einen Monat vor Beginn der Königshöfer Messe sind bereits 90 Prozent der Standplätze belegt.

"Nachholeffekt" für Königshofer Messer nach Corona erhofft

Der Marktmeister rechnet trotz Inflation mit Besucherzahlen wie vor der Pandemie und geht von einem "Nachholeffekt" aus, nachdem die Veranstaltung in den vergangenen zwei Jahren nicht wie gewohnt stattfinden konnte.

600-jährige Geschichte

Die Königshofer Messe findet vom 16. bis 25. September rund um die Tauber-Franken-Halle in Lauda-Königshofen statt. Die Messe mit ihrer über 600-jährigen Geschichte lockt jedes Jahr mehr als 200.000 Besucher an. Neben Rummel und Krämermarkt mit rund 200 Schaustellerinnen und Schaustellern und Marktbeschickerinnen und Marktbeschickern zählt auch die Leistungsschau AGIMA mit 60 Ausstellenden dazu. Die Bierzelt-Atmosphäre in der Tauber-Franken-Halle und heimatgeschichtliche Ausstellungen gehören ebenfalls zu festen Bestandteilen der Messe.

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SWR