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In Talheim (Kreis Heilbronn) hat die Gemeinde vorsorglich einen Kindergarten schließen lassen. Der Vater eines Kindes war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Der betroffene Vater soll zuvor in Italien gewesen sein. Er hatte sein Kind in den Kindergarten gebracht. Abgeholt wurde es später von der Mutter. Das Gesundheitsamt habe daraufhin der Gemeinde eine vorsorgliche Schließung des Kindergartens empfohlen, so ein Sprecher des Heilbronner Landratsamts auf Anfrage.

Kein Grund zur Panik

Nun sollen die Kinder, die Erzieher und das Umfeld getestet werden. Grund zur Panik bestehe nicht, sagte der Sprecher. Wie lange der Kindergarten zubleibt, stehe noch nicht fest.

Unterdessen hat das Robert-Koch-Institut auch Südtirol zum offiziellen Risikogebiet für das Coronavirus erklärt. Das Kultusministerium in Stuttgart empfiehlt in einem Schreiben an Schulen und Kindertagesstätten: Wer in den vergangenen zwei Wochen in Südtirol oder in einem anderen Risikogebiet war, sollte vorläufig zuhause bleiben – auch wenn es keine Symptome gibt.

Unternehmen schickt Mitarbeiter heim

Der Hohenloher Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg mit Sitz in Künzelsau (Hohenlohekreis) schreibt am Freitag in einer Mitteilung: " Wir haben alle Mitarbeiter/innen nach Hause geschickt, die seit 24. Februar in Südtirol waren."

Mitarbeiter, die ab jetzt privat in ein Gebiet reisen würden, das vor Reiseantritt als Risikogebiet vom Robert-Koch-Institut deklariert worden sei, müssen nach der Rückkehr zu Hause bleiben. Das gelte für Südtirol und eventuell weiter folgende zusätzliche Risikogebiete, heißt es bei Ziehl-Abegg weiter. Eine Rückkehr an den Arbeitsplatz ohne Testergebnis sei nicht erlaubt.

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