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Drei Schüler aus Heilbronn haben am Freitag beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" den zweiten Platz belegt. Sie haben einen eigenen Computer gebaut.

Leon Hellmich, Kevin da Silva Fernandes und Leandro Ebner haben ein Jahr lang programmiert, gelötet und viel nachgedacht: Was passiert, wenn sie diese Schaltpläne aus dem Unterricht weiterdenken, übertreiben und statt es bei der Simulation zu belassen - einen echten Computer bauen? Das Ergebnis haben die drei Schüler beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" vorgeführt.

Programmieren, Löten, Denken

Es ist ein Computer, wie es ihn vielleicht in den 60er Jahren gab. Damals konnte man mit dieser Technik immerhin schon eine Rakete zum Mond schießen, sagen die Schüler von der Wilhelm-Maybach-Schule in Heilbronn. Sie stehen da noch eher am Anfang, haben aber eine eigene Sprache für ihren Computer entwickelt. Damit können sie ihm befehlen, Schriftzüge oder einen Smiley auf einem handgroßen LED-Panel abzubilden.

Der Regionalwettbewerb wurde von der Firma ebm Papst in Mulfingen (Hohenlohekreis) online organisiert. Die Jury prämierte die Arbeit der drei Gymnasiasten mit dem zweiten Platz in der Kategorie Technik. Damit dürfen sich andere Schüler im Landeswettbewerb weiter beweisen. Für die 17 und 18 Jahre alten Jungs ist das in Ordnung. Für sie war es wichtiger, ihr Projekt überhaupt durchzuführen. Mit ihrem selbst erarbeiteten Wissen sind sie ihren Mitschülern aus der zwölften Klasse weit voraus. Sie können jetzt schon mit Studenten aus dem zweiten Informatiksemester mithalten.

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