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Das Gesundheitsamt in Heilbronn warnt vor unvorsichtigem Handeln wegen der derzeit niedrigen Corona-Infektionszahlen in der Stadt. Diese seien nur eine Momentaufnahme.

Lange Zeit in den vergangenen Wochen hatte die Stadt Heilbronn die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land - teils mit dem kritischen Wert von über 200. Mit der derzeitigen Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner ist die Stadt mittlerweile von diesem unrühmlichen Platz des Spitzenreiters entfernt. Das sei aber kein Grund, nachlässig zu werden, so der städtische Gesundheitsamtsleiter Peter Liebert.

Die derzeitige Sieben-Tage-Inzidenz sei nicht stabil, also kein Trend, sondern nur eine Momentaufnahme, sagt Liebert. Da die Stadt Heilbronn vergleichsweise klein sei, reiche ein Ansteckungsherd, um die Zahlen wieder in die Höhe schnellen zu lassen.

Vergleichsweise geringer Anteil an Virus-Mutationen in Heilbronn

Zudem seien in den vergangenen Wochen nur wenige Virus-Mutationen aufgetreten, der Anteil sei mit unter 20 Prozent bei den Corona-Fällen in Heilbronn vergleichsweise gering. Auch das werde sich voraussichtlich ändern, so Liebert. Mahnendes Beispiel ist für den Gesundheitsamtsleiter die Firma Würth in Künzelsau (Hohenlohekreis). Ein Infektionsherd dort hatte die Zahlen sowohl im Hohenlohekreis als auch im Kreis Schwäbisch Hall nach oben schnellen lassen.

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