Sportartikel, Intersport (Foto: SWR, SWR)

Ein Drittel des Umsatzes macht das Heilbronner Unternehmen Online

Online-Wettbewerb: INTERSPORT sieht sich im Vorteil

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AUTOR/IN
Thorsten Weik

Der Heilbronner Sportartikelhändler INTERSPORT will weiter wachsen. Auch Online soll das Geschäft in Deutschland vorankommen, das Angebot sei besser als bei reinen Onlinehändlern.

Der Sportartikelhändler INTERSPORT Deutschland mit Sitz in Heilbronn will weiter wachsen. Bis 2030 soll der Marktanteil in Deutschland von rund 24 Prozent auf 30 Prozent ansteigen. Dafür muss auch das Onlinegeschäft funktionieren, momentan werde dort etwa ein Drittel des Umsatzes generiert. Dank des deutschlandweiten Netzes mit über 1.700 stationären Geschäften, sieht Frank Geisler, Vorstandsmitglied bei INTERSPORT Deutschland, sogar einen Wettbewerbsvorteil.

Durch die Pandemie hat der Kunde wieder das Bewusstsein, den Kontakt zum Händler vor Ort zu suchen.

Vorteile des stationären Einzelhandels nutzen

Nach der Pandemie kommen wieder mehr Menschen zum Händler vor Ort, so Geisler, das habe auch zu einem Teil des Wachstums beigetragen. Neben Onlineshops der Händler biete INTERSPORT aber auch einen zentralen Shop an. Damit sei das Unternehmen in dem Bereich Omnichannel - dem verzahnten Einkaufen im Geschäft, online und mobil - die Nummer Eins. Kunden hätten dadurch viele Vorteile, die reine Onlineshops nicht bieten können, wie Click-and-collect (im Internet aussuchen und vor Ort abholen) oder Return-Anywhere (Gekaufte Ware in jedem Laden zurückgeben).

Sportartikel, Intersport (Foto: SWR, SWR)
INTERSPORT vertreibt mittlerweile sechs Exklusivmarken.

Ob dieser Wettbewerbsvorteil dank des großen stationären Angebots den reinen Onlineshops die Stirn bieten kann, werden auch die kommenden Umsatzzahlen zeigen. Zuletzt konnte das Unternehmen wachsen, die nächste Bilanz wird Ende Januar gezogen.

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