Ecsite-Teilnehmer begrüßen sich und tauschen sich aus (Foto: SWR)

Internationale Ecsite-Konferenz und Mitmachfestival

Rund um experimenta: Heilbronn ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit

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Die Wiedersehensfreude ist groß am Donnerstag auf der Heilbronner Theresienwiese. Seit Beginn der Pandemie haben sich die mehr als 900 Teilnehmer der Konferenz nicht mehr gesehen.

Die Ecsite-Konferenz ist DAS große Treffen der Vertreter von Wissenschaftsmuseen und Science Centern aus 50 Ländern. Besonders herzlich begrüßt wird die Delegation aus der Ukraine.

Ein Zeichen setzen gegen Fake News

Nicht nur passend zum russischen Angriff auf die Ukraine und der Propaganda rund um den Krieg wollen die Teilnehmer ein Zeichen gegen Fake News setzen. Der Themen-Schwerpunkt soll deutlich machen, dass Wissenschaft für Fakten steht, nach denen man sich richten kann, sagte Wolfgang Hansch, Geschäftsührer der Heilbronner experimenta. Sie richtet das Treffen aus.

Nachhaltigkeitsfestival "Wild Spaces"

Und als Zeichen dafür, dass Wissenschaft nicht im Elfenbeinturm sitzt, findet für die breitere Öffentlichkeit, ebenfalls auf der Theresienwiese, das Nachhaltigkeitsfestival "Wild Spaces" statt. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene. In Vorträgen und Workshops geht es vor allem um Umwelt- und Klimaschutz, aber auch die Weiterentwicklung Heilbronns.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zum Beispiel Bienenwachstücher als Alternative zur Frischhaltefolie herstellen, Textilien gestalten oder mit Vogelstimmen eine eigene Melodie komponieren.

Bis Samstag dauert die Ecsite-Konferenz in Heilbronn, dort dürften die Fachleute weitgehend unter sich bleiben, bei Teilnahmegebühren von rund 1.000 Euro.

"Klimawäldchen" auf der Theresienwiese

Im Zuge der Vorbereitung ist nach Angaben der designierten experimenta-Geschäftsführerin Bärbel Renner auch ein "Klimawäldchen" entstanden - ein kleiner Park aus 72 Bäumen und Sträuchern, der dauerhaft auf der Theresienwiese bleiben soll.

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