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Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert im Rahmen der Initiative "Handel 2030" Innenstadtberater an zehn Standorten im Land.

Die Berater sind an zehn Standorten in Baden-Württemberg bei den Industrie- und Handelskammern und in der Region Heilbronn beim Regionalverband angesiedelt. Der Regionalverband Heilbronn-Franken erhält 153.000 Euro für die Stelle eines Innenstadtberaters.

Corona hat Innenstädte zusätzlich geschwächt

Viele Menschen kaufen immer mehr im Internet und weniger in den Geschäften in den Innenstädten, so die stetige Warnung von Seiten der Einzelhändler. Die Corona-Pandemie hat dort noch verstärkend gewirkt, wo bereits zuvor Probleme vorhanden waren.

"Früher war ganz klar, der Handel bringt die Frequenz in die Städte. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass wir Frequenz in die Städte bringen für den Handel."

Die Innenstadtberater sollen den Trend möglichst stoppen. Vor Ort sollen jeweils mit Standortanalysen, sogenannten "Innenstadt-Checks", Konzepte zur Stärkung der Innenstädte entwickelt werden.

Gestapelte Stühle in der heilbronner Innenstadt (Foto: SWR)
Corona hat die Situation der Innenstädte noch verschlechtert

"Wir haben große Probleme im Bereich des Einzelhandels im Bereich Bekleidung, im Bereich Spielwaren, im Bereich Büroartikel und Schreibwaren."

Die Stelle des Innenstadtberaters im Raum Heilbronn ist bereits ausgeschrieben, es gebe auch schon Bewerbungen, so Mandel. Angelegt ist die Stelle vorerst auf gut ein Jahr. Es sei jedoch bereits absehbar, dass diese Förderung länger notwendig sei. Das, was man tun könne, wolle man jetzt wirklich anpacken, sagte Mandel.

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