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Ein Drittel Häuser, ein Drittel Wasser, ein Drittel Grün: So soll das Bundesgartenschaugelände in Heilbronn einmal aussehen. Am Dienstagabend will die Stadtverwaltung Einzelheiten bekanntgeben.

Bereits jetzt leben rund 550 Menschen in den neuen Häusern, die während der Bundesgartenschau (BUGA) "Wohnen der Zukunft" zeigen sollten: Das Holzhochhaus, dessen Fassade sich im Sommer nicht aufheizt, die Vertikalbegrünung an den Außenwänden, die für ein angenehmes Klima in der Umgebung sorgt, begrünte Dächer als Maßnahme gegen die Versiegelung der Flächen. Die Innenhöfe sollen von den Bewohnern gemeinsam als Wohlfühloasen genutzt werden.

Innenhof mit Pflanzen, Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten im Schatten (Foto: SWR, Jens Nising)
Innenhöfe des neuen Stadtquartiers auf der BUGA sollen von den Bewohnern gemeinsam genutzt werden Jens Nising

Stadtviertel für 3.500 Bewohner

In einigen Jahren, so ist der Plan, hat das BUGA-Gelände 3.500 Bewohner. Außerdem gibt es dort dann rund 1.000 Arbeitsplätze. Diese Mischung habe Zukunft, hatte Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) bei einer Veranstaltung während der BUGA betont.

"Städtisches Leben in der Zukunft bedeutet: Wohnen, Arbeit und Erholung liegen eng beieinander."

Franz Untersteller (Grüne), Umweltminister Baden-Württemberg

Nur so könne der Verkehrsinfarkt abgewendet werden.

Jetzt kommt die große Bauzeit

Vom kommenden Jahr an soll aus dem BUGA-Gelände wieder eine Großbaustelle werden. Dort, wo jetzt noch die Pavillons stehen und dort, wo sich Vereine präsentiert haben, sind Häuser geplant. Wer sich bewerben kann und nach welchen Kriterien, wie der genaue Zeitplan aussieht und welche soziale Struktur das neue Viertel haben soll – das alles sind Fragen, auf die es bei der Infoveranstaltung am Dienstagabend Antworten geben soll.

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