STAND
AUTOR/IN

Frisurentipps für Kurzhaarige - damit hat Lisa Eichner aus Brackenheim großen Erfolg in den sozialen Medien. Mit ihrem "Short Hair-Blog" erreicht sie weltweit 400.000 Follower.

Influencer und Blogger - das Netz ist voll von ihnen. Doch die 35-jährige Lisa Eichner aus Brackenheim-Meimsheim (Kreis Heilbronn) hat mit dem, was sie tut, eine Nische gefunden und ist dabei sehr erfolgreich.

Geflochtener Under-Cut - Frisurentipps für Kurzhaarige

Eichner trägt einen klassischen Under-Cut. Das heißt, unter dem längeren Deckhaar sind die Haare kurz rasiert. Wer denkt, mit so einem Kurzhaarschnitt sieht man jeden Tag gleich aus, der täuscht sich. Lisa Eichner trägt ihre Haare geflochten oder ein Haarband oder "verflechtet" kleine Schlingen im Haar. Und von all den Möglichkeiten hat sie mit ihrem Handy unzählige Videos gemacht - für ihren Short Hair-Blog.

Millionen Klicks auf Social Media-Plattformen

Auf Youtube, Instagram, Facebook oder Tiktok hat die mittlerweile zweifache Mutter rund 400.000 Follower, also Menschen, die ihren Kanal abonniert haben. Manchmal findet sie es erschreckend, zu wissen, dass ihr so viele Menschen dabei zusehen, wie sie ihre Haare flechtet, sagt sie mit einem Augenzwinkern.

"Vor zwei Wochen habe ich ein Video gemacht, das haben sich neun Millionen Leute angeschaut. Jetzt kennen mich auch alle 14-Jährigen."

Aber auch wenn alle ihr Gesicht kennen, mache es Spaß und sie sei froh, dass so viele Frauen etwas davon mitnehmen könnten und zudem erfahren, wie man auch mit kurzen Haar vielseitig ist, so Eichner.

Fans aus der ganzen Welt

Die meisten ihrer Follower kommen übrigens nicht aus Deutschland. Ihre Fans leben auf Hawaii, in Spanien und viele sind auch aus englischsprachigen Ländern. Ihre lockere und frische Art kommt bei ihren Fans aus der ganzen Welt an. An zwei Händen kann man abzählen, wer im Netz dasselbe macht wie sie, sagt Lisa Eichner. Man kenne sich untereinander, tauscht auch schon mal die eine oder andere Idee.

Lisa Eichner ist übrigens nicht Friseurin, sondern Erzieherin. Das Flechten hat sie aber schon immer fasziniert. Während sich andere als Teenie Geld mit Zeitungen austragen verdienten, hat sie Zettel an die Supermarkttür gehängt, erzählt die junge Frau:

"Da stand drauf: Ich flechte eure Haare. Und dann wurde ich tatsächlich von den Eltern zuhause mit dem Auto abgeholt und dann habe ich die Haare ihrer Kinder geflochten und so mein Taschengeld aufgebessert."

Heute verdient sie Geld mit ihren Videos, auch wenn sie davon noch nicht leben kann, sagt sie. Dennoch hat sie sich schon einen Wunsch erfüllt: Sie finanziert sich davon aktuell eine Schulung als Brautstylistin.

"Ich will mal Friseurin werden. Ich arbeite quasi dafür, dass ich das professionell lerne, was ich jetzt aus Lust und Laune mache."

Heilbronn-Franken

Handwerkskammer begrüßt Änderung der Corona-Verordnung Corona: Kunden sagen Friseurtermine wegen Vor-Ort-Tests ab

Die neue Verordnung der Landesregierung erlaubt Friseurbetrieben und der medizinischen Fußpflege, auch Laientests der Kunden anzuerkennen. Friseure beklagen jedoch viele abgesagte Termine.  mehr...

STAND
AUTOR/IN