Deutsches Rotes Kreuz. Fahrzeug vor Haus Salem in Braunsbach. Impfaktion. (Foto: SWR)

Erste Impfungen im Hohenlohekreis

Mobile Corona-Impfungen in Heilbronn-Franken

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Seit Anfang der Woche sind mobile Impf-Teams in Heilbronn-Franken unterwegs. Sie besuchen Pflege- und Altenheime. Am Mittwoch sind die ersten Impfungen im Hohenlohekreis gemacht worden.

Am Mittwoch sind die ersten 111 Menschen im Hohenlohekreis geimpft worden. Mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums (ZiZ) in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) sind auch am Donnerstag in Pflegeheimen im Einsatz. Das Kreisimpfzentrum in Öhringen sei ebenfalls vorbereitet, betonte Landrat Matthias Neth nochmals, als er mit der Kreisimpfbeauftragten Susanne Bublitz die ersten Impfdosen in Empfang nahm.

Ein Mann und eine Frau mit Maske neben einem DRK-Auto und DRK-Mitarbeitern (Foto: Pressestelle, Landratsamt Hohenlohekreis)
Landrat Matthias Neth und Dr. Susanne Bublitz empfangen den Impfstoff für den Hohenlohekreis Pressestelle Landratsamt Hohenlohekreis

"Heute ist ein guter Tag für die Menschen im Hohenlohekreis. Die Impfung ist für die Bewohner der Pflegeheime, aber auch für uns alle der Beginn zu einer langsamen Rückkehr in die Normalität."

Kreisimpfzentrum in der Hohenlohe-Sporthalle bereit

Ab Mitte Januar sollen dweitere Bürger geimpft werden. Sobald feststeht, wann genau das passiert und Termine gemacht werden können, wird das Landratsamt Hohenlohekreis hierüber informieren. 

Haus Salem in Braunsbach unten den Ersten

Im Haus Salem in Braunsbach-Geislingen (Kreis Schwäbisch Hall) herrschte am Dienstag ungewohnt buntes Treiben. Ein mobiles Impf-Team des Deutschen Roten Kreuzes war zum Impfen gegen das Coronavirus da – erst kamen die Mitarbeiter dran, die in einer langen Reihe, mit Masken und Abstand, auf den Piks warteten.

"Es ist nicht anders wie eine Grippeschutzimpfung. Es ist gut verträglich, denke ich. Bis jetzt ist alles in Ordnung."

Keine Impfpflicht in Deutschland

Seit Beginn der Corona-Pandemie war hier alles anders: Abstand, zwei Schnelltests pro Mitarbeiter pro Woche, FFP2-Masken, auch für Besucher galt das und gilt trotz Impfung weiterhin. Denn eine Impfpflicht gibt es in Deutschland nicht. Nicht alle im Haus Salem in Braunsbach-Geislingen haben sich piksen lassen – aber fast alle Bewohner, wie Marianne Merz. Sie ließ sich aus Überzeugung impfen.

Ein Corona Schnelltest liegt auf einem Tisch im Haus Salem in Braunsbach bei einer Impfaktion Dezember 2020. (Foto: SWR)
Ein negativer Schnelltest

"Wir können doch nicht ständig die ganze Menschheit verseuchen. Das hat keinen Wert."

Zweite Impfung drei Wochen später

In drei Wochen werden alle noch mal geimpft, um den Stoff wirksam zu machen. Auch da wird das Hausärzte-Ehepaar Sigrid Lohr Martin und Uwe Martin aus dem Nachbarteilort Döttingen, die das Haus Salem immer betreuen, die Nadeln setzen – wieder über 40 Mal. Auch für die erfahrenen Ärzte ein ungewöhnliches Ereignis. Aber sie halten die Impfung gegen das Coronavirus für die einzige Perspektive, um der Pandemie Herr zu werden.

Schild mit Logo Haus Salem im Kochertal in Braunsbach (Foto: SWR)
Das Haus Salem in Braunsbach hat einen christlichen Hintergrund

Landesweite Corona-Hotline 116 117

Die mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes sind weiterhin unterwegs in Heilbronn-Franken. Um zunächst den Impfstoff zu Über-80-Jährigen zu bringen, auch Pflegepersonal wird geimpft. Aktuelle Informationen gibt es über die landesweite Corona-Hotline 116 117.

Rot am See

Impfungen gegen Corona in Heilbronn-Franken Impfstart in Rot am See mit über 80-Jährigen

Im Zentralen Impfzentrum in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) sind am Sonntag die ersten Menschen gegen das Corona-Virus geimpft worden. Seit Montag sind auch mobile Teams unterwegs.  mehr...

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