Mehrere Gebäude am Neckarbogen in Heilbronn. Architektur. Symbolbild.

Anstieg für 2027 erwartet

Immobilienpreise in Heilbronn gehen zurück

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Die Immobilienpreise in Heilbronn sind 2023 um acht bis elf Prozent gesunken. Auch die Zahl der Kaufverträge ging zurück. Für 2027 rechnet die Stadt mit mehr Nachfrage.

In Heilbronn sind die Immobilienpreise 2023 zwischen acht und elf Prozent zurückgegangen. Das steht im Immobilienmarktbericht, den die Stadtverwaltung jetzt vorgestellt hat. Danach liegt Heilbronn im bundesweiten Trend.

Heilbronn in einer Liga mit Ulm

Insgesamt ging auch die Zahl der Kaufverträge zurück. Der Preis für ein Einfamilienhaus hat im vergangenen Jahr rund 4.400 Euro pro Quadratmeter betragen. Eine neue Eigentumswohnung war 1.000 Euro pro Quadratmeter teurer. Damit sieht sich die Stadt in einer Liga etwa mit Pforzheim oder auch Ulm.

Preise vorerst stabil

Einen weiteren Rückgang der Preise erwartet die Stadtverwlatung allerdings nicht. Nachdem es jahrelang steil nach oben ging, werden sie sich - trotz des Rückgangs um bis zu elf Prozent - in nächster Zeit durch die hohen Bauzinsen auf einem gleichbleibenden, aber dennoch hohen Niveau einpendeln, heißt es weiter.

Die Nachfrage könnte dann in etwa drei Jahren - ab 2027 - wieder steigen und damit möglicherweise auch die Preise, wird gemutmaßt. Durch die Erweiterung des Bildungscampus und den Start des KI-Innovationsparks (IPAI) geht auch Baubürgermeister Andreas Ringle von einer Sonderkonjunktur aus. Vor allem rechnet er mit mehr hochqualifizierten Fachkräften, auch wenn der eine oder andere IT-ler woanders lebt und im Homeoffice arbeitet.

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