Ein Mann bewässert mit einer Brause einen Baum (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Verbot der Wasserentnahme in Heilbronn-Franken

Wegen Trockenheit: Kein Wasser aus Flüssen oder Seen zum Gießen

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Die anhaltende Trockenheit hält auch die Region Heilbronn-Franken in Atem. Nun haben die ersten Landkreise verfügt, dass kein Wasser mehr aus Flüssen oder Seen entnommen werden darf.

Im Hohenlohekreis und im Kreis Schwäbisch Hall gilt jetzt ein Wasserentnahmeverbot. Diese Allgemeinverfügung untersagt es Privatpersonen, Wasser aus Flüssen oder Seen zu pumpen, etwa um Gärten zu bewässern.

Die Brücke über den Kocher nach Ingelfingen-Criesbach (Foto: SWR, Anno Palumbo)
Derzeit keine Wasserentnahme erlaubt: Kocher bei Ingelfingen-Criesbach (Hohenlohekreis) Anno Palumbo

Im Hohenlohekreis ist das Schöpfen mit Handgefäßen weiterhin erlaubt, so der Umweltdezernent des Hohenlohekreises Mike Weise:

"Das Füllen der Gießkanne zum Gießen geht schon noch, aber Sie können dann keine Pumpe oder einen Schlauch in den Bach bringen, um da Wasser zu entnehmen - oder im See oder im Fluss."

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Im Kreis Schwäbisch Hall ist Schöpfen mit Handgefäßen verboten

Auch im Kreis Schwäbisch Hall ist die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern ab Freitag verboten. Dadurch sollen die Oberflächengewässer und die in den Wässern lebenden Tiere und Pflanzen geschützt werden. Anders als im Hohenlohekreis, ist im Kreis Schwäbisch Hall auch das Schöpfen mit Handgefäßen verboten.

Biotop an der Jagst bei Kirchberg (Landkreis Schwäbisch Hall) (Foto: SWR)
Biotop an der Jagst bei Kirchberg (Landkreis Schwäbisch Hall)

Hitze und Trockenheit haben in den vergangenen Tagen an den meisten Bächen und Flüssen im Kreis zu Niedrigwasser geführt und so den Sauerstoffgehalt im Wasser deutlich reduziert, heißt es aus dem Landratsamt. Das Wasserentnahme-Verbot gilt zunächst bis Ende September.

Kritische Niedrigwasser-Situation im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis sind in den vergangenen beiden Wochen auf Grund ausbleibender Niederschläge die Wasserstände an den Pegeln Sachsenflur (Umpfer) und Grünsfeld (Wittigbach) sowie zeitweise an den Tauber-Pegeln Bockenfeld und Archshofen in den Besorgnis erregenden Niedrigwasserbereich gefallen, so eine Mitteilung aus dem Landratsamt.

Ein Mitarbeiter des Landratsamtes beobachtet die Niedrigwassersituation an einem Gewässer im Main-Tauber-Kreis (Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Philipp Karpeles)
Ein Mitarbeiter des Landratsamtes beobachtet die Niedrigwassersituation an einem Gewässer im Main-Tauber-Kreis Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Philipp Karpeles

Sollten nennenswerte Niederschläge weiterhin ausbleiben, ist auch im Main-Tauber-Kreis die Ausbildung einer flächendeckenden Niedrigwassersituation zu erwarten. Deshalb dürfe aus oberirdischen Gewässern nur begrenzt Wasser entnommen werden, um die Abflüsse in den Fließgewässern nicht zusätzlich zu verringern. Grundsätzlich bedürfen Wasserentnahmen einer schriftlichen Erlaubnis des Landratsamtes.

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