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Fast 50 Feuerwehrleute aus den Kreisen Schwäbisch Hall und Main-Tauber sind am Montag in das Hochwasserkatastrophengebiet in den Landkreis Ahrweiler aufgebrochen.

Die Schwäbisch Haller Feuerwehr hat bereits Kräfte vor Ort. Es sei kein Vergleich zum Hochwasser an der Oder 2002, sagte der stellvertretende Kommandant Sven Müller:

"[Das Wasser] kam unvorhersehbar so stark und somit sind die Personen in ihrem Leben überrascht worden. Das ist ein ganz großer Unterschied zum Ereignis an der Oder, wo die Bürger gekämpft haben und haben dann gegen das Wasser verloren. Hier sind die so überrascht worden, von so einer Wassermasse."

Das DRK Bad Friedrichshall und die Feuerwehr Schwäbisch Hall sind im Katastrophengebiet im Kreis Ahrweiler im Hilfseinsatz (Bildergalerie):

DRK Bad Friedrichshall beim Hochwassereinsatz (Foto: DRK Bad Friedrichshall)
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THW-Ortsverbände weiterhin im Krisengebiet

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer der THW-Ortsverbände Heilbronn, Pfedelbach, Künzelsau und Wertheim sind voraussichtlich noch bis Ende der Woche weiter im Einsatz in den Hochwassergebieten in Rheinland-Pfalz. Das sagte Christian Geier von der Regionalstelle des THW in Heilbronn dem SWR. Sollten noch mehr Einsatzkräfte gebraucht werden, habe man in Heilbronn-Franken noch Reserven in Bereitschaft: 42 Einsatzkräfte seien voralarmiert.

"Sie haben schon mit ihren Arbeitgebern und Familien gesprochen. Sie sind abrufbereit und können so etwa innerhalb von 30 Minuten und einer Stunde hier aus unserem Bereich Heilbronn in den Einsatz fahren."

Viele tausend Menschen werden in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands noch vermisst, sagt Geier. "Wenn man da an die Bergung geht, wird man den einen oder anderen noch finden. Und das ist natürlich sehr schwierig für Einsatzkräfte, wenn man sozusagen nicht mehr helfen kann." Deswegen ist unter den Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks aus Heilbronn auch ein Einsatznachsorgeteam (ENT). Sie helfen nach traumatischen Erlebnissen, erklärt Geier.

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Unwetter und Hochwasser – Helfen und Spenden

Die Unwetterereignisse der vergangenen Tage...Posted by Technisches Hilfswerk - THW - OV Heilbronn on Saturday, July 17, 2021

THW Wertheim hilft unter anderem bei der Trinkwasserversorgung

Wie Oliver Guglhör vom THW Wertheim (Main-Tauber-Kreis) berichtete, unterstützte das THW den Aufbau eines Bereitschaftsraums für bis zu 1.300 Helfende am Nürburgring. Zuvor galt es die Bundeswehr bei der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung zu unterstützen. In der Gemeinde Müsch (Kreis Ahrweiler) wurden von den Helferinnen und Helfern aus Wertheim Beleuchtungsanlagen aufgebaut, da es dort am Wochenende noch keinen Strom gab.

"So ein Einsatz zeigt einem wieder, wie wichtig diese Arbeit ist, die man da macht. Wenn man die Dankbarkeit der Menschen spürt, die zum Teil alles verloren haben."

THW Heilbronn sammelt Spenden und warnt vor Spontanreisen ins Krisengebiet

Auch das THW aus Heilbronn ist mit vor Ort. Auf der Facebook-Seite sammelt es Spenden und weist ausdrücklich darauf hin, dass sich Spontanhelfer vor Anreise an die entsprechende Landkreisverwaltung wenden sollen. Diese koordinieren die Katastropheneinsätze. Spontanes Anreisen gefährdet die Hilfsmaßnahmen, heißt es weiter.

Rheinland-Pfalz

Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz Auch Andrang von Helfern muss organisiert werden

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Starkregen und Überschwemmungen Hochwasser-Live-Blog in RLP: THW-Helfer bei Hochwasser-Einsatz verletzt

Mehr als zwei Wochen nach der Hochwasserkatastrophe kommen die Aufräumarbeiten voran. Während in manchen Gemeinden wieder ein fast normales Leben möglich ist, ist es in anderen noch ein langer Weg bis dahin. Hier die aktuelle Lage:  mehr...

Heilbronn

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Fast 50 Feuerwehrleute aus den Kreisen Schwäbisch Hall und Main-Tauber sind am Montag in das Hochwasserkatastrophengebiet in den Landkreis Ahrweiler aufgebrochen.  mehr...

Baden-Württemberg

Sonntagsfahrverbot für Hilfstransporte aufgehoben Baden-Württemberg intensiviert Hilfe für Hochwasser-Gebiete in Rheinland-Pfalz

Die Flut geht, die Schäden bleiben - und werden immer sichtbarer. In die betroffenen Hochwassergebiete in Rheinland-Pfalz haben sich weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg aufgemacht.  mehr...

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